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Programm-Management Definition

 

Programm-Management stellt sicher, dass die einzelnen Verbesserungsprogramme aufeinander abgestimmt sind. Die Zielsetzungen der einzelnen Programme müssen sich gegenseitig unterstützen und dürfen sich nicht gegenseitig ausbremsen. So soll z.B. eine Verbesserung der Produktion im Rahmen Operational Excellence nicht dazu führen, dass sich die Bestandssituation, die in der Verantwortung der Supply Chain liegt, verschlechtert. Der umgekehrte Fall (niedrige Bestände und fehlende Materialverfügbarkeit) wäre auch ungünstig und zu vermeiden. Strategisch ist hier ein Supply Chain Management Programm mit einer Operational Excellence Strategie zu verzahnen und abzustimmen. Eine Vielzahl von Strategischen Programmen verpuffen, weil in der praktischen Umsetzung die Widersprüchlichkeit der Einzelprogramme offenbar und auch mittels Kennzahlen belegbar wird. Das ist dann typischerweise das Ende für viele, nicht abgestimmte Programme.

 

 

 

 

 

  • Programm-Management verzahnt in der Analyse- und Designphase die einzelnen Verbesserungsprogramme. Programm-Management stellt dabei sicher, dass auf der strategischen Ebene die Verbesserungen synchronisiert ablaufen, eine klare Richtung aufzeigen und auch ein eindeutiges und klares Kommunikationskonzept vorliegt.
  • Im Rahmen des Programm-Managements werden die einzelnen Management-Systeme abgeglichen, auf Konsistenz geprüft und synchronisiert. Die systematische Verzahnung und Verschaltung der oft funktionsspezifischen Management-Systeme führt zu einem integrierten Management-System.

 


Wie ist es zu gestalten

Die Ausarbeitung eines Integrierten Management-Systems läuft in folgenden Phasen ab:

  1. Analyse der Programme, Management-Systeme auf deren Funktionen und Ziele hin
  2. Abgleich der Management-Systeme auf ein vereinheitlichtes Zielesystem sowie Lösung von Zielkonflikten und Vermeidung von Überschneidung
  3. Definition des Integrierten Management-Systems und Ausrichtung auf ein klares, konsistentes und eindeutiges Kommunikationskonzept

Die Definition der integrierten Managementsysteme setzt eine Beteiligung der verschiedenen Funktionen und Schlüsselspieler voraus. Nach einer ersten Datenaufnahme ist hier über einen Programm-Management Workshop mit den Querschnittsfunktionen (HR, Logistik, Controlling, etc.) die Struktur und die Linie des Integrierten Management-Systems zu definieren.

Bei der Umsetzung des Integrierten Management-Systems hat sich die Umsetzung über Piloten bzw. Erst-Betriebe bewährt. Das Management-System wird hier auf Nutzen, Praktikabilität und Akzeptanz überprüft und bestätigt. Die Akzeptanz wird über die proaktive Beteiligung der Erst-Betriebe in der Definitionsphase des Integrierten Management-Systems berücksichtigt.


Als Beispiel könnte die Verzahnung des Six Sigma Programmes mit Lean Management besonderen Nutzen sicherstellen.

    1. Stark zahlenbasierte Verbesserung der Abläufe mittels Six Sigma
    2. Technologische Verbesserungen der Qualitätsparameter erzielen mittels Six Sigma
    3. Gleichzeitig die organisationsweite Verbesserung mit allen Mitarbeitern auf der Basis Lean


    Wie können wir unterstützen

    Programm-Management ist oft auf Grund der Komplexität und des hiermit verbundenen Zeitaufwandes der Aufgabenstellung im Tagesgeschäft nicht zu bewältigen; die einzelnen Programme im Zusammenhang zu verstehen erfordert eine strukturierte, ingenieurmäßige und damit grundsolide Vorgehensweise. Hier macht dann externe Unterstützung insbesondere auch bei „full risk projects“ Sinn.

    Wir können Sie bei der Analyse, Definition Ihres integrierten Management-Systemes professionell, schnell und gezielt unterstützen. Hier können wir folgende Lösungen für Sie anbieten:

    • Durchführung von Programm-Management Workshops
    • Aufnahme und Analyse der aktuellen Management-Systeme
    • Definition der Management-Systemlandschaft
    • Abgleich der Programmziele, der Bereichs- und Abteilungsziele
    • Abgleich der Ziele der Verbesserungsprogramme mit dem klassischen Controlling / Reporting
    • Verzahnung und Synchronisation der Managementsysteme
    • Strategische Wertstromanalysen (Gesamtsicht der Querschnittsfunktionen)
    • Definitionsphase eines integrierten Programms
    • Definition der Schlüsselspieler, der „Stakeholder“ und Bewertung der Veränderungskultur
    • Architekturdefinition integrierter Management-Systeme (Bauplan; Prozessstruktur; etc.)
    • Erstellung eines eindeutigen, stringenten Kommunikationskonzeptes, etc.

    Sprechen Sie uns an!