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Exzellenz
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Erfahrungen aus der Branche

Rahmenbedingungen der Lebensmittelhersteller (Hygiene, Allergene, Bio / Nachhaltigkeit)

Die Wertschöpfungskette (von den Rohwaren des ersten Lieferanten bis zur ausgelieferten Palette des Spediteurs) insbesondere der Lebensmittelindustrie ist ganz besonderen Gefahren und Risiken unterworfen. Die Ware Lebensmittel kann kontaminieren oder verderben; auch sekundär können die Verpackung und die Transporthilfsmittel verunreinigen und zu Beschwerden führen.

Neben Risiken für die jeweiligen Unternehmen, wie Imageverlust und teure Rückrufaktionen, sind die Hauptbetroffenen die Verbraucher (Kunden). Im schlimmsten Fall meiden die Kunden das Produkt bzw. die Marke dauerhaft.

Für das Unternehmen bedeuten Kundenreklamationen zudem einen bedeutenden Imageschaden im Handel und müssen arbeitsintensiv mit klaren Regeln der Handelsmarken aufgearbeitet werden.

Diesen Gefahren tritt der Hersteller von Lebensmitteln mit einem Hygienekonzept und umfassenden Hygienemanagement entgegen. Der Gesetzgeber hat verschiedene Anforderungen festgelegt, welche Teil der GHP ("Gute Hygiene Praxis") sind.

Bereits seit 1997 sind nach der Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) alle Lebensmittelbetriebe verpflichtet, betriebseigene Kontrollen durchzuführen und durch angemessene Maßnahmen sicherzustellen, dass die Entstehung von gesundheitlichen Gefahren vermieden wird. Die drei zentralen Normen der Lebensmittelindustrie sind:

  1. HACCP - (Hazard Analysis and Critical Control Points) und HACCP Konzept
  2. Hygienemanagement nach ISO 22000
  3. Hygienemanagement nach IFS

Diese drei Normen und Richtlinien sind momentan die gängigsten Standards für Hygienekonzepte und umfassendes Hygienemanagement in der Lebensmittelindustrie.

Auch verschärfen weitere gesetzliche Vorschriften der Kennzeichnung der Inhaltsstoffe (Allergene) oder der Ernährungsempfehlungen die Anforderungen an die Lebensmittelindustrie.

Zudem kommen im Umfeld der Rohwaren und Verpackungen vermehrt Richtlinien des biologischen Ursprungs („Bio“), ökologischen Nachhaltigkeit (z.B. MSC, FSC) und Produktnachverfolgung zum Einsatz.

Alle oben genannten Rahmenbedingungen müssen im Umfeld der Optimierung der Unternehmen Berücksichtigung finden. Die Unternehmen, die sich aktiv mit den o.g. gestiegenen Herausforderungen auseinandersetzen werden sich im Wettbewerb eine Vorzugsstellung aufbauen bzw. diese stabilisieren.

In diesem Kontext ist immer auch die gesamthafte Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette (Supply Chain) und auch der unterschiedlichen Technologien in Herstellung und Verpackung wichtig.


IST-Zustand und zentrale Handlungsfelder

Mögliche Ausgangssituation in den Unternehmen:

  • Fehlendes wirtschaftliches Ergebnis, fehlender Deckungsbeitrag
  • Auftragsverlute gegen den Wettbewerb
  • Zunehmende Kundenreklamationen
  • Hohe Überschreitung der Investitionsbudgets (Maschinen und Anlagen)
  • Sinkende Effizienz der Herstellanlagen, niedrige Effizienz der Verpackungsanlagen
  • Abweichungen bei Kundenaudits, Audits der Handelsunternehmen
  • Zunehmender Stress; absinkende Motivation der Mitarbeiter und Führungskräfte
  • Zunehmende Komplexität bei einer Vielzahl gleichzeitiger Projekte


Zentrales Dienstleistungsfelder der Lean Excellence (R) Beratung können sein:

  1. Managementunterstützung
    • Masterplanung zur Integration von neuen Standorten, Verlagerung von Produkten an neue Standorte
    • Masterplan-Werkzeuge (Projektstrukturplan, Protokoll, Kapazitätsrechnung, saisonaler Bedarf, Einsparberechnungen,…)
    • Szenarienausarbeitung und Szenarienbewertung für strategische Handlungsoptionen bei mehreren Standorten
    • ..
  2. Effizienzsteigerung
    • Effizienzsteigrung (OE-Verbesserung Maschinen und Anlagen)
    • Reduzierung der Rüstzeiten, Artikelwechselzeiten
    • ...
  3. Kostenmanagement
    • Kapazitätsrechnung der Betriebe und Stresstest für geplante Maschineninvestitionen
    • Bestandskostnbewertung und Bestandskostenreduzierung
    • Verbesserung der Rohwarenausbeute
    • ...
  4. Anlagenmanagement
    • Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit mittels produktiver Instandhaltung
    • Vermeidung von Überinvestition durch technischen Luxus ("teuer aber schlecht bedienbar, schlecht reinigbar...")
  5. Qualitätsmanagement
    • Versuchsplanung mit statistischen Methoden (SVP, DoE)
    • FMEA
    • ...
  6. Projektmanagement
    • Erstellung von Projektstrukturplänen für Investitionsprojekte
    • Verlagerungen von Maschinen und Anlagen
    • ...
  7. Fabrikplanung, Layoutplanung
    • Layoutplanung für einen schlanken, effizienten Materialfluss
    • Analyse der Logistik zur Bestimmung der Arbeitstreiber
    • Vorbereitung der SAP WM SAP MM Implementierung durch eine einfache, organisierte, robuste Logistik
    • ...


Praxiserfolge

Für einen mittelständischen Lebensmittelhersteller konnte innerhalb von 6 Monaten die Produktionskosten um mehr als 10% gesenkt werden.


Schnellbestimmung Potentiale

Potentialanalyse Lebensmittelhersteller Quick-Audit

Schnellbestimmung der Potentiale Lebensmittelhersteller (bei Wunsch bitte per-mail die XLS anfordern)

Beratung Lebensmittelindustrie

Beratung und Optimierung für die Lebensmittelindustrie

Unsere Beratungsleistungen im Überblick (Download als pdf)

Firmenprofil Lean Excellence Hamburg

Beratung der Lebensmittelindustrie in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein: Lean Excellence (R) Hamburg

Lean Excellence Hamburg: Strategische Beratung für die Lebensmittelhersteller (Food & Beverage)